Leila Alaoui, die junge Fotografin, marokkanisch- französischer Herkunft,

erhielt posthum am 14. April 2017 in Marakkesch den Orden der Künste durch die französische Kulturministerin Audrey Ayoulay. Leila Alaoui war am 15. Januar 2016 bei einem terroristischen Attentat in Burkina Faso ums Leben gekommen, wo sie im Rahmen einer Auftragsarbeit für Amnesty International für ein Projekt gegen Gewalt von Frauen unterwegs war.
Bei dem Attentat, verübt durch al-Qaeda, kamen 30 Menschen ums Leben.
Pierre Bergé, der französische Unternehmer, überreichte der Mutter Christine Alaoui die Auszeichnung.

Leila Alaoui ist die Jüngste, die bisher eine solche Auszeichnung erhalten hat.
Eine nach Leila Alaoui benannte Stiftung wurde im März 2016 gegründet, um ihre Werte – Menschlichkeit und Respekt – zu verbreiten.
Das Institut Français in Marrakech hatte bereits am 14. Februar 2017 das nach ihr benannte Kino in Anwesenheit ihrer Mutter, Christine Alaoui, der Präsidentin der Stiftung Leila Alaoui und Eric Gérard, dem französischen Konsul in Marrakech, eingeweiht.

Die bewegende Zeremonie fand im Konsulat neben der Moschee Koutoubia statt.
Das Museum Sa Bassa Blanca stellt eines ihrer bekanntesten Werke aus der Reihe „Les marocains“ (Die Marokkaner) aus.

leila alaoui notícia

Von links nach rechts Christine Alaoui, Pierre Bergé, Aziz Alaoui, Yasmina Alaoui, Eric Gérard. Marrakech 14. April 2017.

obra leila msbb

Fotografie aus der Reihe „Les marocains“ aus msbb.

Im Norden Mallorcas bei Alcùdia, ein wenig versteckt und eingebettet in ein Naturschutzgebiet, liegt das Museum Sa Bassa Blanca.
msbb - Museo Sa Bassa Blanca

msbb

Museo Sa Bassa Blanca

Fundación Yannick y Ben Jakober

 

Anmelden